<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Silberfuchs-Blog</title><description>Silberfuchs-Blog zum Thema Berufspersonen ü50</description><link>http://silberfuchs-blog.ch/blog/</link><language>de-ch</language><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 18:08:37 +0200</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="https://spurenwechseln-blog.ch/share/silberfuchsblog.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Generationengerede wie Heftli-Astrologie</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Erstaunlich, wie oft die kurzatmige Generationeneinteilung X,Y,Z, Boomer usw. zitiert wird. Denn der Informationswert der Einteilung ist so substanziell wie das wöchentliche Gratis-Horoskop. Es werden Gegensätze und Konflikte konstruiert, die im Alltag oder in wissenschaftlichen Studien kaum fassbar sind. Gesellschaftliche Unterschiede sozialer, politischer, kultureller Art sind wirkmächtig, keine Frage, doch diese laufen nicht den Generationengrenzen (weder den den echten, 25-30 Jahre umfassenden noch dem XYZ-Staccato) entlang.</p> <p>Fakt ist: Noch nie in der Geschichte gab es so viele Kontakte, Begegnungen, Gemeinsamkeiten und Kooperationen zwischen Personen unterschiedlichen Alters wie heute. Die längere Lebensspanne, die Durchmischung in Arbeitsorganisationen und Konsumwelt, eine geringe Kinder- und Enkelzahl bringen Alt und Jung zusammen. Innovative Hochschulen mit Campus im Ausland füllen leere Studios in Studentenhäusern inzwischen mit ü65 und Alterszentren mit angeschlossenen Kindergärten florieren.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/generationengerede-wie-heftli-astrologie.html</link><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 18:08:37 +0200</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/generationengerede-wie-heftli-astrologie.html</guid></item><item><title>Das Stöckli-Konzept</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Zu gut situierten Bauernhöfen im Bernbiet gehört - neben dem Wohnhaus für Familie und Angestellte, Stall und Scheune - ein weiteres , schmuckes kleineres Wohnhaus für den Chef-Vorgänger: das Stöckli. Auf dem Betriebsterrain ist - baulich seit Jahrhunderten gesichert - Platz reserviert für kundige und engagierte Fachpersonen, die der Betriebsführung nicht ins Handwerk pfuschen, aber, vertraut mit den Verhältnissen, nach Absprache eine Vielfalt von Rollen übernehmen. Und die genau wissen, wie der Hase läuft.</p> <p>Führungswechsel lösen in Organisationen oft positive Entwicklungsimpulse aus; sie sind unverzichtbar. Dringend nötig sind gleichzeitig mehr kompetente zupackende Hände. Wieso nicht das Stöckli-Konzept aufgreifen und zeitgemäss auch andernorts realisieren? Bei Spitälern, Maschinenbauern und kantonalen Verwaltungen?</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/das-stoeckli-konzept.html</link><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 19:22:32 +0200</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/das-stoeckli-konzept.html</guid></item><item><title>Soziale oder &#40;nur&#41; finanzielle Sicherheit?</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Begriffe wandeln sich im Lauf der Zeit; manche dehnen sich aus, andere verengen ihren Bedeutungsradius. Aktuell denkt, wer von sozialer Sicherheit spricht, an AHV, IV, ALV oder die Krankenkassen. An Renten, an Geld. Das ist eine bedrohliche Engführung. Die tragenden gesellschaftlichen Strukturen und Beziehungen fürs Bewältigen von Lebensrisiken rutschen aus dem Blickfeld. Weil viele Menschen sich aus persönlichen Verbindlichkeiten befreien wollen?</p> <p>Klar, existenzsichernde Finanzmittel sind eine unverzichtbare Ressource. Doch Zuwendung, Zugehörigkeit, Fürsorglichkeit, sich gemeinsam nach der Decke strecken und Ziele erreichen, im Austausch über sich hinauswachsen, Ermutigung, Resonanz, Inspiration... alles nicht käuflich, nur im Austausch erhältlich. Diese zweite Ressource für soziale Sicherheit ist genau so wichtig. Dafür, dass sie sprudelt, sind im Lauf des Lebens noch ganz andere Aktionen und Akteure gefragt.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/soziale-oder-nur-finanzielle-sicherheit.html</link><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:22:23 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/soziale-oder-nur-finanzielle-sicherheit.html</guid></item><item><title>Etwas andere Bogenkarrieren</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>In den neunziger Jahren machte die Idee rascher Erneuerung auf den Chefetagen Furore: Älteren Führungskräften wurde ans Herz gelegt, ihren Sessel ein paar Jahre vor Schluss der Vorstellung auf einer tieferen Etage der Hierarchie zu platzieren, um für jüngere Jahrgänge Platz zu schaffen. Vereinzelte Firmen - zum Beispiel ABB - machten aus den Idee eine Verpflichtung. Das Modell fand durchaus Zuspruch, vor allem bei Personen, die ihre 2. Rentensäule schon kräftig gepolstert hatten. Sehr viele andere wiesen und weisen auch heute eine Bogenkarriere weit von sich, sehen wenige Vorteile, aber einen beträchtlichen Verlust an Bedeutung und Ansehen. Freiwillig geben sie den Status nicht preis.</p> <p>Inzwischen wurden Idee und Konzept von der grossen Schar Teilzeitarbeitender gekapert und umgedeutet. Ganz ohne negative Folgen für ihren gesellschaftlichen Status. Wer im letzten Viertel oder Sechstel seines Berufsweges nur noch an vier Tagen oder weniger mit Erwerbsarbeit beschäftigt ist, auch als Chef oder Chefin, spricht gern und stolz von seiner Bogenkarriere.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/etwas-andere-bogenkarrieren.html</link><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 18:42:15 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/etwas-andere-bogenkarrieren.html</guid></item><item><title>Wie und wann Arbeitsfreude in Überdruss kippt</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Die PAX Versicherungen räumen als vorbildlicher Arbeitgeber immer wieder Preise und Medaillen ab - weil ihre Mitarbeitenden sehr zufrieden und gern da arbeiten und über diverse Entwicklungschancen verfügen. Doch irgendwann - bei der Annäherung ans Referenzalter 65 - kippt auch in diesem Unternehmen das Arbeitsengagement der Leute in Überdruss und man wünscht, den Job an den Nagel zu hängen. Auch der vorzügliche CEO von PAX, Peter Kappeler, hat keine schnelle Antwort auf Auslöser und Gründe für dieses Kippmoment. Nachdenken, Erkunden und Fragen sind angesagt. Geht es um (zu) langjähriges Verweilen am selben Ort? Um ewig aufgeschobene Wünsche nach Neuem? Um die eingefleischte Konvention eines Ruhestandes, der vor weniger als 100 Jahren erfunden wurde? Um die Erwartung, nichts mehr müssen zu müssen?</p> <p>Weiteres Nachdenken in dieser Sache ist am 28. Januar 2026 im Netz organisiert von www.spurenwechseln.ch</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/wie-und-wann-arbeitsfreude-in-ueberdruss-kippt.html</link><pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:52:16 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/wie-und-wann-arbeitsfreude-in-ueberdruss-kippt.html</guid></item><item><title>Sich selbst zuliebe länger arbeiten</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Erstaunlich, die Unterschiede bei unseren Erwartungen ans Altern! In der Schweiz sind in der Altersgruppe 65 -74 aktuell 23% der Männer und 15% der Frauen erwerbstätig, etwa doppelt so viele möchten es freiwillig sein. Doch Interesse und Bereitschaft sind ganz unterschiedlich verteilt. Das hat mit sozialen Bezugssystemen und Erwartungen zu tun. Kulturschaffende und Freiberufliche haben traditionell keinen Grund, den Fluss ihrer Schaffenskraft zu stoppen. Erfahrenen Handwerker:innen geht es ähnlich, sie sind gefragt und auch mit 70 oft voll im Saft. Dörfliche Gemeinschaften mobilisieren ältere Mitglieder seit eh und je für zivilgesellschaftliche oder politische Aufgaben.</p> <p>Langjährige Angestellte in grossen Organisationen dagegen haben die Ruhestandsgrenze recht solid im Gedankengebäude verankert und werden eifrig bestärkt - wobei grosse Branchenunterschiede ins Auge fallen. Im Finanzsektor beispielsweise gehört es zum guten Ton, frühzeitig auszusteigen. Klar, auch das individuelle Selbstbild spielt eine wichtige Rolle, und dieses verändert sich rasch in der aktuell heiss diskutierten Longevity-Diskussion. Das Stichwort lautet Selbstoptimierung. Im Forschungsprojekt &#34;ältertätig&#34; berichten reifere Engagierte auffällig oft über ganz persönliche &#34;Gewinne&#34; und sie meinen Kompetenztraining, Bewährungsproben, Demenzprävention, Bedeutungserhalt oder Inklusion.</p> <p>www.aeltertaetig.ch</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/sich-selbst-zuliebe-laenger-arbeiten.html</link><pubDate>Wed, 07 Jan 2026 17:10:03 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/sich-selbst-zuliebe-laenger-arbeiten.html</guid></item><item><title>Hunderternötli öffnen keine Türen zu guten Jobs</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Ungefähr ein Fünftel der Bevölkerung ü65 leistet in der Schweiz Erwerbsarbeit. Diese Personen engagieren sich - die Forschungsergebnisse des Projekts &#34;ältertätig&#34; könnten klarer nicht sein - weil ihre Tätigkeit sie freut und erfüllt. Niemand in dieser Altersgruppe läuft länger in unangemessenen Schuhen. Auch Geld setzt sie kaum in Trab..</p> <p>40 -50 Prozent der älteren Angestellten zeigen sich interessiert, übers Referenzalter hinaus zu arbeiten, doch wer nimmt sie unter Vertrag? Kleinbetriebe ja; Selbständige haben freie Wahl. Die grösseren Unternehmen, öffentliche und private, lassen bestenfalls einige Ältere gewähren, mehr als 1% der Belegschaft sind es nicht. Die Schere zwischen individueller Lust auf Job und Arbeitsplatzangebot für Fachleute ü60 ist weit offen. Arbeitsmarktstrukturen, nicht persönliche Motivation fehlen.</p> <p>Was sollen da Steuergeschenke an Ältertätige? Weitsicht fördernde Augentropfen für Chefs und Chefinnen wären wohl eine aussichtsreichere Investition.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/hunderternoetli-oeffnen-keine-tueren-zu-guten-jobs.html</link><pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:49:48 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/hunderternoetli-oeffnen-keine-tueren-zu-guten-jobs.html</guid></item><item><title>Wer soll entscheiden, wenn es um die Zukunft geht?</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Vollgestopfter Saal in der Zürcher Museumsgesellschaft; es geht um ein umstrittenes Erneuerungs- und Umbauprojekt des historisch wertvollen Gebäudes. Der Vorstand spricht von Handlungsspielräumen für die nächsten 30 Jahre. Hoch interessant das Votum eines grauhaarigen weiblichen Mitgliedes. Die Dame möchte den Entscheid lieber in die Hände junger Personen legen, die sie als zukunftskompetenter einschätzt als die Mehrheit der anwesenden MUG-Mitglieder.</p> <p>Es steht also die Frage im Raum, ob der Jahrgang einer Person für ihr Votum von Bedeutung ist, wenn alle über die gleiche Information verfügen. Und - wichtiger - was bewegt die Dame, sich und ihre Urteilsfähigkeit abzuwerten? Sich zu invalidisieren? Jede Einschätzung ist standortgebunden; üblicherweise beleuchten wir deshalb eine Entscheidungssituation aus unterschiedlichen Perspektiven und prüfen unterschiedliche Argumente, um der Sache gerecht zu werden. Wieso sich also aus einer Entscheidung ausfädeln?</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/wer-soll-entscheiden-wenn-es-um-die-zukunft-geht.html</link><pubDate>Thu, 13 Nov 2025 15:01:07 +0100</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/wer-soll-entscheiden-wenn-es-um-die-zukunft-geht.html</guid></item><item><title>Kurzschluss vom Alter auf Gesinnung</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Die Politologin Rahel Freiburghaus geriet ins Sturmgewitter mit ihrem Vorschlag, den Älteren das Stimmrecht zu rationieren, auch - nicht nur - um das Rentensystem zu reformieren. Künftige Generationen sollen nicht übermässig belastet werden. Vieles an diesem Vorschlag ist diskussionsbedürftig, mich interessiert vor allem, dass den Älteren unterstellt wird, sie würden ihre politischen Rechte im Interesse des eigenen Portemonnaies und aufgrund des Geburtsdatums ausüben. 2024 waren in der Schweiz 71% der Stimm- und Wahlberechtigten zwischen 18 und 64 Jahre alt; über 64jährig waren 29%. Lauert da reale Gefahr?</p> <p>Bedenklicher als die Furcht vor grauer Übermacht scheint mir die Denkfalle, Altersgruppen mit homogenem Gedankengut zu phantasieren. &#34;Wer über 65 ist, will höhere Renten&#34; ist die Annahme. Die Unterschiede bei politischen Präferenzen innerhalb der 29% älteren Schweizer Stimmberechtigten sind erfahrungsgemäss gross. Kaum jemand definiert sich in erster Linie über seinen Jahrgang. Das merken auch Jobportale, die sich gezielt an ü50 oder Senioren wenden. Sie blühen nicht wirklich. Wer eine Aufgabe sucht, definiert sich über Interessen und Kompetenzen und sucht passende Tätigkeitsfelder, nicht einen Hintereingang für Silberrücken.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/kurzschluss-vom-alter-auf-gesinnung.html</link><pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:36:08 +0200</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/kurzschluss-vom-alter-auf-gesinnung.html</guid></item><item><title>Chirurgenzunft leistet Pionierarbeit</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">                   <p>Sie sind in doppelter Weise Vorbilder, die Chirurginnen und Chirurgen in der Schweiz. Erstens nutzen sie das längere Leben, um beruflich am Ball zu bleiben und Patient:innen zu versorgen. Zweitens stellt ihr Berufsverband (Schweiz. Gesellschaft für Chirurgie SGCH) ihnen ein Assessment zur Verfügung, damit jede und jeder die aktuellen Fähigkeiten im Operationssaal auch in reiferen Jahren verlässlich überprüfen kann. Dies mit dem Ziel, das Vertrauen der Patient:innen auch in langjährige Praktiker zu stärken und diese selbst zu vergewissern. Oder sie bei einer Neuorientierung der Laufbahn zu begleiten. Ein Gewinn beim heutigen Mangel an ärztlichem Personal! Das Assessment ist derzeit freiwillig, könnte aber von Spitälern auch eingefordert werden.</p> <p>Der Alterungsprozess ist unausweichlich, verläuft individuell aber sehr unterschiedlich. Weil bei Operationen viel menschliches Unheil angerichtet werden kann, ist die Sicherung der unerlässlichen Kompetenzen besonders wichtig. Immerhin sind rund 22% der aktiven Chirurg:innen in der Schweiz über 60 Jahre alt, 10% über 65 und rund 5% über 70.</p>         </div> ]]></description><link>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/chirurgenzunft-leistet-pionierarbeit.html</link><pubDate>Thu, 28 Aug 2025 16:37:03 +0200</pubDate><guid>https://spurenwechseln-blog.ch/nachrichtenlang/chirurgenzunft-leistet-pionierarbeit.html</guid></item></channel></rss>